Gedanken zu Österreich

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Faymann tritt zurück!

Montag kann für einige auch mal schön sein.

Was kann einem Regierungskritiker besser gefallen als der Rücktritt des Kanzlers ohne eine Übergangsfrist.
Nur noch Neuwahlen nehme ich an!


Was halte ich von diesem Rücktritt?

Zu aller erst glaube ich dass es Werner Faymann schon ein paar Tage geplant hat. Da diese Rede nicht nach einer Spontanrede geklungen hat, sondern nach der Rede seines Lebens.
Perfekt einstudiert, nahezu rührend. Auch mir als politinteressiertem Menschen wär fast eine Träne über die Augen gelaufen, hätte ich nicht die Regierungsarbeit der letzten Jahre vor Augen.


Ich persönlich denke dass dies, auch wenn es den Anschein hat dass die SPÖ Spitzen überrascht waren, durchwegs geplant war.
Welchen Vorteil erhofft sich die SPÖ dadurch?

1.) Durch die schnelle Notwendigkeit eines neuen Kanzlers, hat man, sollte dieser ebenso scheitern, immernoch die Möglichkeit Werner Faymann die Schuld daran zu geben. Da dieser ja dafür Verantwortlich ist, dass die SPÖ hier nicht in geordneten Bahnen einen Nachfolger hat finden können.

2.) Die Flucht nach Vorne. Oftmals schon angesprochen bleibt der SPÖ eher die Flucht nach vorne, da es besser ist, ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. .... "omg wie ich diese Sprichwörter hasse, aber sie passen nunmal".

3.) Faymann aufgehts nach Brüssel.
Mit dem Merkelfreund und Refugie welcome oder dann vielleicht doch nicht, Werner Faymann hat man den Garant, sollte sich Norbert Hofer als BP durchsetzen, oder (aus SPÖ Sicht ) noch schlimmer HC Strache Bundeskanzler werden, einen EU Versteher in Brüssel zu haben. Mit diesem Fels in der EU Brandung könnte Werner Faymann auch, sollte VDB BP werden und seinen Kurs richtung Vereinigtes Europa auf Schiene bringen, über Umwege, in einigen Jahren, dann doch wieder über Österreich mitbestimmen dürfen.
Man sieht also für jedes Szenario der richtige (Fay)Mann.


Was passiert mit der SPÖ ?


Ich glaube da die Medien dies rauf und runter diskutieren würde mir nur eines einfallen was die SPÖ endlich machen sollte um wieder als Volksnahe bezeichnet zu werden.

Abspaltung des Linksextremen Flügels welcher schon seit Jahren überfällig ist.
Ganz nach dem Deutschen Vorbild sollte es auch in Österreich diese 2 Partein geben
Die Linken
Die SPÖ

Dieser linke Flügel, welcher der SPÖ gute Wählerstimmen beschert hat bring Sie mittlerweile an den Rande des Ruins!

Meine Idee für Österreich:

Neuwahlen nach einer Parteispaltung von der Linksextremen Fraktion auch wenn dies kurzfristig vielleicht noch mehr Wählerstimmen kostet ( nicht nur der SPÖ sondern auch den Grünen ) jedoch langfristig einen Aufschwung bedeuten würde.
Auch die Kindereien mit der FPÖ sollte man tunlichst vermeiden.

Wir könnten stolz sein dass wir in Österreich 3 "gleich Starke" Parteien haben, dadurch lebt die Demokratie, da sich der Wechsel zwischen Opposition und Regierung durchaus für das Volk lohnen könnte.

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Am Rande noch ein kleines Zitat von Andreas Popp zum ESM:

Ein Sonnenschirm schützt vor Sonne
Ein Regenschrim schützt vor Regen und
Ein Rettungsschirm schützt vor Rettung

ein Rettung ist mit dem Schrim ausgeschlossen.

9.5.16 20:15, kommentieren

Politische Landschaft Österreich

Ich möchte hier kurz auf die Bundesparteien in Österreich eingehen und was diese meiner Meinung nach richtig oder falsch machen.


1. die SPÖ:Die Arbeiterpartei hat meiner Meinung nach aufgehört für Ihr Klientel zu arbeiten und sich mehr auf den Linksextremen Flügel konzentriert. Der klassische Arbeiter kommt hier nicht mehr auf seine Kosten. Im speziellen konzentriert man sich in Wien auf die "Zukunftsbürger" welche mit zunehmenden Jahren auch immer mehr Migranten sein werden. Die österreichischen Bürger lässt man links liegen ( Parteibuch Bürger ausgeschlossen). Politik für die Arbeiter sieht anders aus. Kleines Beispiel sieht man auch bei Betrieben wie der ÖBB welche ausverkauft wurden, anstatt Jahrzehnte lang gut zu wirtschaften und dem Volk einen guten Arbeitgeber zu bieten.
Fazit: Glaubwürdigkeit verloren.


2. Die OVP: Die Volkspartei die Ihr Potential in den Unternehmern und Bauern sieht steht vor der Tatsache dass man sich mit dem Wind dreht. Klar drehen sich die Wähler auch immer wieder, jedoch zieht die Partei nach, anstatt sich als Richtungsweiser zu etablieren.Traurig ist jedoch die durchgehende Zerschlagung der Bauern und interessanten Klein- und Mittelstandsunternehmen. Hier wird mit EU Verordnungen mehr kaputt gemacht als gewonnen. Wie die durch den ehemaligen FM Pröll zwangsverstaatlichte Hypo welche ich gerne mal extra ansprechen und ausführen kann, zu sehen ist.
Fazit: Zu wenig Profil


3. Die FPÖ: Die FPÖ hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu einer Glaubwürdigen aber noch immer Inhaltlich zu schwachen 3. Kraft in Österreich gemausert. Mit dem Kampf für die direkte Demokratie und gegen die Knechtung von TTIP, auch auf dem Weg des Volkes.Die Vergangenheit spreche ich hier nicht an. Ich empfinde diese Freiheitliche Partei als eine andere wie die damals in Regierungsfunktion.
Fazit: Volksnähe die sich noch Beweisen muss.


4. Die Grünen:Die Partei für Menschlichkeit, Umweltschutz und Tierschutz. Ich kann mich nicht erinnern wann diese Partei sich außer für "Schutzsuchende Menschen" das letzte mal für eines Ihrer "Grundwerte" interessiert hat. TTIP wird nicht kritisiert, CETA gar nicht angesprochen. Vom Tierschutz sehe ich weit und breit keine Initiativen mehr. Vielmehr habe ich den Eindruck dass es sich hier um pseudo Grüne im Roten Machtmantel handelt welche bis auf wenige Ausnahmen dakor sind mit dem Linksradikalen Flügel der SPÖ.
Fazit: Grüne haben sich längst von Ihrer Ideologie verabschiedet.


5. Team Stronach: Habe nicht mehr viel zu sagen außer dass die Partei anscheinend sich soweit an die FPÖ annähert wie nur möglich. Vielleicht hoffen die Mitglieder des Hohen Hauses dass Sie, sollten die nächsten Wahlen das Team Stronach verschlucken, in der FPÖ ein neues Heim finden.Fazit: Aussterbende Partei6. Die Neos:Hier finden wir einen Interessanten Flügel der ausgestoßenen ehemaligen Parteimitgliedern von ÖVP und SPÖ welche sich unter dem jugendlichen Deckmantel zu einer RadikalProEU Partei geformt hat. Das war in Österreich anscheinend notwendig da die Beliebtheit der EU einem Abszess am Allerwärtesten gleicht. Ganz unter dem Motto "Imperialismus braucht eine neoliberale Partei" wird hier weder links noch rechts der Mitte dem Wähle die Mitte vorgegaukelt.
Fazit: Größte Bedrohung der Demokratie der 2. Republik.



Abschließend möchte ich erwähnen dass dies nur meine Eindrücke darstellt, die ich durch unzählige Stunden privater Politikforschung angestellt habe. Am Rande möchte ich noch hinzufügen dass trotz medialer Begleitung von TTIP, jetzt ohne großes Aufsehen CETA ( das TTIP mit Kanada ) durchgewunken wird. Was als Vorbote und wichtige Ausgangslage für TTIP steht. Sollten wir hier zustimmen wird auch TTIP beschlossen, da bin ich mir sicher.


Mitreden gerne erwünscht.

3.5.16 09:23, kommentieren

Hallo Blogwelt

Ich werde meinen Blog hier nutzen um mich über Österreich und die Zukunft mitzuteilen. Ich freu mich auf jeden Besucher und hoffe auf regen Austausch.

2.5.16 17:18, kommentieren